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Sandstrahlen Glanzchrom
Vernickeln Mattchrom
Verchromen Brünieren


Unter Sandstrahlen versteht man die Reinigung von Oberflächen durch Einwirkung von einem Strahlgut als Schleifmittel, der durch Druckluft mit entsprechender Beschleunigung über eine Düse auf das Reinigungsobjekt gestrahlt wird.
Je nach Anwendung können unterschiedliche Strahlmittel zum Einsatz kommen: Granatsand, Asilikos, Korund, Stahlkugeln, Glasperlen, Steinpuder, Backpulver, u.a.
Verwendung: Aufrauhen, glätten, strukturieren und mattieren von Oberflächen.



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Das Verfahren Vernickeln dient vorwiegend dem Korrosionsschutz von Teilen aus Stahl. In einem Elektrolyt wird die Nickelschicht galvanisch auf das Werkstück abgeschieden.
Der Elektrolyt kann beim Vernickeln unterschiedlich zusammengesetzt sein und eine Temperatur zwischen 50 und 60 Grad C haben.
Die Schicht beim Vernickeln besitzt ein weißes, silberähnliches Aussehen
mit einem gelben Schein. Nickelschichten sind diamagnetisch.



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Galvanisches Verfahren, bei dem in einem sog. "galvanischen Bad" elektrisch leitende (oder elektrisch leitend gemachte) Teile mit einem hauchdünnen Chromüberzug versehen werden. Zum Verchromen muß die Oberfläche der betreffenden Teile poliert und entfettet sein. Dann werden sie an den Minuspol einer Stromquelle gehängt (Kathode) und in ein Bad getaucht, das aus einer Säure und chromhaltigen Metallsalzen besteht. Wird nun in das Bad eine Anode (Pluspol der Stromquelle) gehängt, so scheidet sich das mit den Salzen eingebrachte Metall aus dem Bad an der Oberfläche des Teils ab.

Die erwünschte Schichtdicke kann über Form und Abstand der Anode, die Stromstärke, die Ergiebigkeit des galvanischen Bades sowie die Verweilzeit in dem Bad "eingestellt" werden. Nachdem die verchromten Teile aus dem Bad geholt wurden, müssen sie per Spülung von der Säure befreit und anschließend poliert werden.



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Um glänzende Chromoberflächen zu erhalten, ist es zuerst notwendig, das Grundmaterial zu Beginn auf mechanischem Wege durch Schleifen, Bürsten und Polieren auf den gewünschten Glanzgrad zu bringen. Auf diese Oberfläche wird anschließend verkupfert, vernickelt und schließlich im Glanzchromelektrolyten verchromt mit Schichten von ca. 0,2 - 0,5 µm Chrom.



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Chrom muß nicht immer glänzen. Durch spezielle Verfahren ist es möglich, besondere Effekte zu erzielen. Einer der von Kundenseite gefragtesten Varianten entsteht durch das sog. Mattchrom- oder Perlglanz-verfahren.



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Die Brünierschicht wird chemisch durch Tauchen der Werkstücke in eine erhitzte, stark alkalische Lösung erzeugt. Dadurch wird bei Eisen- und Stahlwerkstoffen eine Oxidschicht (Eisenoxiduloxyd - Fe3O4) mit folgenden Eigenschaften erzeugt:
  • tiefschwarze Färbung
  • höchstmögliche Maßhaltigkeit
  • glattes, dem Untergrund angepaßtes Aussehen
  • weitgehend biege- und abriebfest sowie hitzebeständig
  • Leitfähigkeit und magnetische Eigenschaften des Untergrundes werden kaum beeinflusst
Der Brünierprozess findet ein- oder mehrstufig in siedender, alkalisch-oxidierender Lösung ggf. mit Zusätzen von sonstigen Stoffen bei Temperaturen zwischen 135 und 145 °C statt.


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